Waldgeflüster 11/20

Es wurde weiterhin viel aufgeräumt und gearbeitet bei uns, nicht nur auf der Baustelle nebenan, an die wir uns schon fast ein wenig gewöhnt haben. Auch in unseren Wäldern waren fleißige Baumkletterer am Werk und haben unsere Bäume von toten Ästen befreit. Mit den Ästen, die dann auf dem Boden lagen konnten wir Waldkinder eine Menge anfangen und sei es nur, sie zu einem Stapel aufeinander zu schichten. Manche von uns bauten ein Tipi daraus oder nahmen sich einen der großen Äste, um den Wald mal wieder richtig „sauber“ zu fegen.

Der gute alte Herbst kam auch mit mächtigen Schritten an und es wurde ein wenig kühler und windiger bei uns im Wald. Wir begrüßten den Herbst im Morgenkreis und auch zwischendurch auf bekannte Weise und sangen gemeinsam „Der Herbst ist da“ oder kletterten bei einem Bewegungsspiel gemeinsam auf eine Leiter um Äpfel zu pflücken, da wurde uns gleich ein wenig wärmer.

Und Schritt für Schritt, machten wir uns auf größere Entdeckungsreisen und lernten die anderen Waldplätze kennen. Als wir nach einem dieser Waldtage an unserer Hütte ankamen, hatte es sich still und heimlich ein „blinder Passagier“ an einem unserer Rucksäcke bequem gemacht.

Wir schauten uns diesen „Schatz“ mal etwas genauer an uns als wir uns ihm näherten, stellte die kleine Raupe ihre feinen, weißen Härchen auf und schien auf einmal viel größer zu sein, sehr beeindruckend! Wie wir gemeinsam herausfanden, sollte aus dieser Raupe einmal ein Rotschwanz werden, auch Buchen-Streckfuß genannt, ein Schmetterling, der nur nachts durch die Gegend flattert.

Ach, und auf den Namen für unseren neuen Waldplatz müsst ihr leider noch ein wenig warten, denn erst sollen Erdhügel und Wall mit Gras bewachsen sein, bevor wir auf dem Platz spielen können.

Hoffentlich dauert es nicht mehr allzu lange!

Wie es mit dem Platz weitergeht, darüber wollen wir das nächste Mal berichten, wir lassen von uns hören.

Herzlich, Eure Waldkinder

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